Lügen, Porno und Internet
Die Temperaturen steigen, die Rocklänge sinkt – es riecht nach Sommer & Sex. Ja, endlich - lieber Leser - wird es saftig und deftig. Heute geht es um Sex. In unserer Sex Society wird Sex enttabuisiert und beherrscht unser Leben – zumindest im Internet. Doch was ist dran und drin im Porno-Business im Web? Lesen Sie die nackten Tatsachen über den Geschäftsverkehr mit dem Coitus.
Ohne Sex geht nichts mehr: Dildo-, Ausgreif- und Auspeitsch-Techniken werden bereits im Frühstücks-Fernsehen diskutiert. Täglich versprechen hunderte Spam-Mails mehr, besseren, längeren, härteren Sex und natürlich ist „Sex“ der mit Abstand meist gesuchte Begriff auf Google.
Ein paar harte Fakten:
12 % aller Websites sind Porno-Sites.
25% aller Suchmaschinen Anfragen betreffen Porno-Begriffe.
35% aller Downloads sind pornographisches Material.
Es gibt ca. 372 Millionen Porno-Websites.
Und jeden Tag kommen 266 neue dazu.
Jede Sekunde werden 89 Dollar für Porno im Web ausgegeben.
2006 machten die Porno-Sites in den USA 2,84 Milliarden Euro Gewinn.
Alle funktionierenden Geschäftsmodelle, Zahlungsfunktionalitäten, Datensicherheit & Co wurden zuerst für Porno-Sites entwickelt. Studien habe es erwiesen: Es ist wesentlich sicherer, sich auf Porno-Sites zu bewegen, als im restlichen Internet. Das heißt, die Sexpages sind frei von Phishing, Spamming und Co.
In Abwandlung eines berühmten Zitates von Gottfried Benn kann man sagen: „Pornographie ist der Vater des Fortschritts im Internet.“
In der Total-Erotisierung der Gesellschaft wird Porno zum anerkannten und geschätzten Geschäft. Porno-Stars werden zu neuen Pop- und Jugend-Idolen und bringen zuweilen sogar Bewegung in die Politik. Der neue Lover von Katja Riemann ist Pornostar, Pornostarlets sind echte Celebrities und kaum ein Star – der wirklich etwas auf sich hält – kommt ohne privates Sex-Video aus.
Ein lustiges Paradoxon am Rande: Es sind immer die anderen, die die Porno-Seiten schauen und dort für das schnelle Vergnügen bares Geld einwerfen. Und obwohl jeder vierte Mann und jede achte Frau regelmäßig Porno konsumiert – sind wir es einmal sicher nicht, sondern eben die anderen. Oder Sie vielleicht?
Doch Sie könnten es sich ja einmal rein aus geschäftlichen Gründen ansehen…
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=QOFTQpNhsWE]
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=QOFTQpNhsWE]


Am 12. Juni 2007 um 17:20 Uhr
Mein lieber Freund Robert!
Mir stellt sich nun die Frage, was willst Du uns sagen?
Und ich habe ein paar Antworten auf Lager, richtige bitte ankreuzen:
1. Du, ich und viele andere sind im falschen Business angesichts der enormen Gewinnzahlen der Pornobranche.
2. Du trägst Dich mit dem Gedanken mit der Datenkraft ins deftige Online-Business einzusteigen - warum auch nicht.
3. Du suchst nach Investoren für den unter Punkt 2 beschriebenen Schritt und willst uns daher dieses Business schmackhaft machen.
4. Deine Geschichte ist eigentlich eine Parabel. Denn verhält es sich mit den Wählern der FPÖ und des BZÖ nicht wie mit den Besuchern dieser einschlägigen Seiten…
Alles Liebe
Dein Norbert
Am 18. Juni 2007 um 16:35 Uhr
Lieber Norbert,
pass auf, was du sagst. FPÖ oder BZÖ mit Pornographie zu vergleichen ist eine Frechheit. Porno ist sicherlich deutlich niveauvoller und eine intelligentere Unterhaltung.
Aber Achtung: Mitglieder oben genannter politischer Gruppierungen haben allesamt paramilitärsche Kampfsport-Ausbildungen genossen - sehr beliebt war das sogenannte Knüppel Paint Ball.
Jetzt hör ich aber wieder auf: denn das liest sich jetzt schon wie so ein widerlicher linker ORF-Post.
Am 19. Juni 2007 um 19:18 Uhr
Lieber Robert,
danke für den Ordnungsruf - Du hast natürlich völlig Recht.
Ein letztes statement kann ich mir aber nicht verkneifen: Pornografie spricht vorallem eine viel breitere Masse an…
Und damit sind wir endgültig in Richtung ORF-Postings abgeglitten
Am 21. Februar 2008 um 20:08 Uhr
Hallo allerseits,
lassen wir mal das Porno und Nutten-Fieber aus der o.g. Statistik und beschränken uns auf den Mental-Zuhältermarkt von sogenannten dubiosen Arbeitsvermittlungsfirmen, die mit dem Begriff BGB ihre
Daten Kriminalität betreiben. Der
Ratten Schwanz der Inkasso-Erpresser juckt uns unter der Haut. Es wird viel gesprochen über Internetkriminalität,
doch einige “Schein-Heilige” benutzen Zeitlücken und Postwege um einen “Mehrprofit” zu erpressen.
Viele Firmen sind uns bekannt.
Gewisse Dinge scheinen immer noch bei diesen Aal-Glatt-Verbrechern zu funktionieren, obwohl ihr Popo brennen müsste, allein wegen der Seuer-Paranoia…
Wer ist der Schnellste im Abgreifen????
Der Schein-Kriminelle oder die Echten??????
Eine sehzr eklatante Tunte, äh Tante, oder nicht???
Statt über Kranke zu diskutieren bei Günnies Jauche, sollte mal “Frieden MannI” diese Leute abgrabschen tun.
IN NOMINE MATRE666